Teenagersprechstunde

Jungen Mädchen und Frauen fällt der erste Gang zur Frauenärztin oder zum Frauenarzt meist sehr schwer.
Schuld daran sind oft gruselige Geschichten von Freundinnen oder Freunden, Berichte von "schlechten Erfahrungen", Gerüchte über schmerzhafte oder peinliche Untersuchungen und sehr verschwommene Vorstellungen davon, was eigentlich beim Gynäkologen passiert.

Dabei gibt es viele verschiedene Gründe, in unsere Praxis zu kommen. Oft treten in Zusammenhang mit den ersten Regelblutungen eine Menge Fragen auf oder es gibt Probleme wie Bauchschmerzen, Unwohlsein, Übelkeit usw. Es ist keineswegs nötig, bei den ersten Besuchen auch gleich eine Untersuchung durchzuführen. Häufig lassen sich die Probleme durch ein Gespräch klären.

Wir haben es uns daher zur Regel gemacht, es beim ersten Besuch immer bei einem Gespräch zu belassen.  Wird dann untersucht, besprechen wir alles vorher sehr genau und erklären auch während der Untersuchung, was wir gerade tun. So lernen Sie zusätzlich Ihren eigenen Körper besser kennen und können vielleicht sogar Ihre Gebärmutter im Ultraschall betrachten.

Das gleiche gilt für Fragen der Verhütung. Hier kann Mädchen/Frau eigentlich gar nicht früh genug zu uns kommen. Es gibt viel zu besprechen und es ist auch nichts dagegen zu sagen, wenn eine Freundin, die Mutter oder der Freund mitkommen. Also, einfach kommen!

Eine spezielle Teenagersprechstunde haben wir bewusst nicht eingerichtet. Wir finden es schöner, wenn sich in unserer Praxis die werdende Mutti, das junge Mädchen und die ältere Frau treffen, sich im Wartezimmer sehen und feststellen, dass Frauenärzte immer für alle Frauen, gleich welchen Alters, da sind.

 
Letzte Änderung: 08.09.2018